________________________________________

September 2019 im Zehnthaus Jockgrim
________________________________________

Albert-Haueisen-Preis 2019
Kunstpreis des Landkreises Germersheim

Ausstellung ausgewählter Exponate
vom 8. September bis 6. Oktober 2019

Zum 20. Mal schrieb der Landkreis Germersheim zusammen mit dem „Verein zur Förderung von Kunst und Kultur e.V.“ den „Albert-Haueisen-Kunstpreis“ aus. Der zur Förderung der Bildenden Kunst gestiftete Kunstpreis, der mit insgesamt 7.000 Euro dotiert ist und sich in Haupt- und Förderpreis teilt, wird gemeinsam für Malerei, Grafik und Plastik vergeben. Der Preis kann entsprechend dem Vorschlag der Jury auch auf mehrere Arbeiten verteilt vergeben werden. Für den Hauptpreis steht ein Betrag von 5.000 Euro und für den Förderpreis von 2.000 Euro zur Verfügung.

In diesem Jahr reichten 306 Künstler (184 Frauen und 122 Männer) aus den teilnahmeberechtigen Regionen Elsass, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ihre Werke ein. Eine unabhängige Jury bestehend aus Simone Maria Dietz, Kunsthistorikerin, Dr. Sabine Heilig, Kunsthistorikerin, Erwin Heyn, Künstler aus dem Elsass, Dr. Heinz Höfchen, Kunsthistoriker, Pfalzgalerie Kaiserslautern, Brigitte Sommer, Künstlerin wählte aus allen Einreichungen Exponate von 28 Künstlern aus, aus denen der Preisträger ermittelt wird.

Arbeiten der Künstler werden vom 8. September bis 6. Oktober 2019 im Zehnthaus Jockgrim zu sehen sein. Die Preisträger erhalten die Möglichkeit, im September 2020 im Zehnthaus Jockgrim auszustellen.

Landrat Dr. Fritz Brechtel wird am
Sonntag, 8. September 2019, 11.00 Uhr
die Haueisenpreise 2019 verleihen und die Ausstellung eröffnen.

Veranstaltungsort: Zehnthaus Jockgrim, Ludwigstr. 26-28
Veranstalter: Kuratorium für Kunst und Denkmalpflege e.V.
Homepage: www.zehnthaus.de, Kontakt: zehnthaus@gmx.de

____________________________________________________

Am 12. November wäre Michael Ende 90 Jahre alt geworden.
“Ihm ging es um die Kunst”
mit Rainer Markus Wimmer

Rainer Markus Wimmer präsentiert Lieder, Texte und Geschichten von und über Michael Ende (*12.11.1929 - 28.08.1995). Der Karlsruher Liedermacher nimmt sein Publikum mit auf eine Reise in die phantasievolle Welt des Michael Ende.

Der auch naturwissenschaftlich ausgebildete Liedermacher entdeckt die Welt der alten Mythen und der neuen Phantasien auf seine ganz eigene Weise. Die Aussage Michael Endes, dass das „Weltbild des Nur-Beweisbaren, trotz seiner immensen Kompliziertheit, letzten Endes ganz einfach zu langweilig ist“, reizte Rainer Markus Wimmer diese Welt zu besuchen. Ein Besuch mit Folgen. Daraus entstand in enger Zusammenarbeit mit Roman Hocke dieses Programm.

Rainer Markus Wimmers Programm “Ihm ging es um die Kunst“, dem ich beratend sehr gerne zur Seite stehen konnte, präsentiert einerseits den „Liedermacher“ Michael Ende in seinen Balladen und andererseits die poetische Welt des Schriftstellers außerhalb seiner drei großen Werke. Musikalisch, informativ, unterhaltsam und liebevoll zeigt es einen Michael Ende, wie er sich selbst durch die Kraft seiner Phantasie erfunden hatte. Sehr zu empfehlen!“ (Roman Hocke, Freund und Lektor von Michael Ende)

„Ich kam von der Logik/dachte rationell/’s lässt sich alles erklären/es gibt dunkel und hell“ war bisher Rainer Markus Wimmers digitales Credo. Zwar gibt es auch bei Michael Ende Dunkel und Hell, aber die Zusammenhänge dazwischen sind geheimnisvoll vielseitig und voller überraschender Wechselwirkungen.

„Ich war erstaunt, wie mich die Melodien beim Lesen der Gedichte geradezu angesprungen haben“ erzählt Wimmer. Dass man einen wirklichen Apfel nicht beschreiben kann, sondern nur essen, um ihn voll und ganz zu verstehen, entspricht sicherlich nicht dem naturwissenschaftlichen Denken. Aber ist das nicht gerade die Aufgabe von Kunst, das Erlebnis von sinnvollen Welten zu vermitteln? „Ich fühlte mich teilweise wie Bastian, der in die Geschichte hineingezogen wurde“, beschreibt Wimmer den kreativen Prozess des Vertonens und des Entdeckens der einzelnen Gedichte. Und ähnlich wie Bastian fällt es Wimmer immer schwerer, in die Welt des „Nur-Beweisbaren“ zurückzukehren, ohne diese durch neue sinnvolle melodische Kunststücke anzureichern. Es ist wirklich so wie Michael Ende sagt, dass die Phantasie nicht die Realität beschreiben kann, aber den Blick auf sie das Herz erwärmt. „Ich sehe jetzt nicht nur die physikalischen Größen eines Baumes, eines Apfels oder eins anderen Gegenstandes, sondern dessen Seele“, beschreibt Rainer Wimmer sein neues Lebensgefühl. Michael Ende lässt grüßen.

Natürlich kann Rainer Wimmer sein naturwissenschaftliches Denken nicht komplett abschalten. Aber das ist genau der Reiz und das Wunderbare an diesem Programm. Nicht ein Naturwissenschaftler, der vom Glauben abfällt, sondern einer der die Schranken des naturwissenschaftlichen Denkens überspringt. Und mit Neugierde das Neue, das Wesentliche für sich und seine Musik entdeckt. „Ihm ging es um die Kunst“ gilt auch für Rainer Markus Wimmer.

Veranstaltungstermin: Freitag, 20. September 2019, 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: Zehnthaus Jockgrim, Ludwigstr. 26 – 28

Mehr zu Rainer Markus Wimmer finden Sie unter seiner Homepage: https://wimmerx.de/

____________________________________________________

Unter dem Reiter Vorschau finden Sie Informationen zu den nächsten Veranstaltungen.